Der Hamburger Mojo-Club ist legendär und international bekannt. Wir haben Inhaber Leif Nüske zum Interview getroffen.

In den 90ern von Leif Nüske ursprünglich nur als Party-Reihe für tanzwillige Jazz-Fans gedacht, entwickelten sich die „Mojo“ Events schnell zu einem Erfolg. Kurzerhand wurde eine feste Location gesucht und in einer abrissfälligen Bowlingbahn gefunden. Hier entwickelte sich der Mojo-Club in kürzester Zeit zu einem international renommierten Pionier in Sachen Jazzmusik und Clubkultur. Große Namen wie die Black Eyed Peas oder Massive Attack traten hier auf. Die immense Strahlkraft des Mojos lebte von inhaltlicher Kompromisslosigkeit und dem absoluten Fokus auf Musik und Miteinander. 2003 musste der Club einem Neubau weichen. Doch zehn Jahre später tauchte er in den Untergründen der Reeperbahn wieder auf…

EIN MANN MIT STYLE

 

Der Mittelpunkt des architektonischen Konzepts: die Tanzfläche samt Bühne und Soundanlage. Trotz coolem Interior-Style herrscht eine warme Atmosphäre. Dass Nüske Geschmack hat, sieht man nicht nur am Club-Design, sondern auch an seinem Look: Wenn es elegant sein muss, greift er zu Anzügen im klassischen Brit-Chic.

STYLES ENTDECKEN

Mit neuen, unterirdischen Räumlichkeiten, neuem Konzept und neuem Programm ist der Mojo Club nun wieder fest in Hamburgs Musik-Szene verankert. Wie Inhaber Leif Nüske das geschafft hat? Indem er sich selbst und dem Mojo-Spirit treu bleibt, aber trotzdem mit dem aktuellen Zeitgeist geht und viel ausprobiert. Heute werden die Nächte mal von renommierten DJs wie Mousse T begleitet, noch öfter aber von namhaften Live-Konzerten. Was definitiv geblieben ist: der Spirit, der Retro-Bezug und die absolute Fokussierung auf die Musik.

CLUB MIT WOHLFÜHL-FAKTOR

 

Raumaufteilung und Einrichtung sorgen für eine Atmosphäre der Offenheit und Intimität. Denn der Mojo Club soll eine Plattform für Interaktionen sein. Auch bei seinem eigenen Style legt Nüske Wert auf den Wohlfühlfaktor: privat trägt er meist Jeans und schwarzes Hemd oder T-Shirt.

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