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Ein britischer Pilot und Afrikareisender gibt einer deutschen Modemarke aus Mönchengladbach ihren Namen. Fynch-Hatton wurde 1998 von Roger Brandts gegründet und beruft sich auf den Entdecker Denys Finch Hatton, dessen Geschichte durch den Film „Jenseits von Afrika" bekannt wurde. Das Markenlogo zeigt eine Schirmakazie, die für Widerstandsfähigkeit steht und als kleines Erkennungszeichen auf vielen Etiketten der Kollektion auftaucht. Britische Schnittführung trifft auf Farben und Muster, die an die afrikanische Savanne erinnern: Erdtöne, Khaki und warme Brauntöne prägen viele Teile der Kollektion. Diese Mischung aus britischer Eleganz und Afrika-Bezug zeigt sich bis heute in Material und Farbpalette der Kollektion.
Bei den Hemden unterscheidet Fynch-Hatton zwischen einem geraden Regular Fit und einem tailliert geschnittenen Slim Fit. Beide Varianten tragen einen Button-Down-Kragen. Ein Leinenhemd liegt bei Hitze angenehm kühl auf der Haut, weil die offene Faserstruktur Luft zirkulieren lässt. Strickpullover zeigen sich mit Troyer-Kragen, Rundhals oder V-Ausschnitt. Zopfmuster und gerippte Abschlüsse an Bund und Ärmeln setzen zusätzliche Strukturakzente. Schurwolle hält an kühlen Tagen warm und behält durch ihre elastischen Fasern auch nach häufigem Tragen die Passform.
Poloshirts und T-Shirts tragen häufig ein feines Label-Stitching am Saum, ein kleiner Hinweis auf die Herkunft der Marke. Cardigans in Strick-Optik ergänzen dieses Fundament. Kombiniere ein marineblaues Poloshirt mit einer hellen Chino in Beige. Ein Cardigan darüber sorgt für einen weichen Übergang zu kühleren Tagen. Auffällige Farbtöne wie Gelb oder Türkis setzen bei den Polos zusätzliche Kontraste neben den eher gedeckten Grundfarben. Karierte Muster stehen neben unifarbenen Modellen und erweitern den Fynch-Hatton Look für den Feierabend.
Kombiniere im Job ein Regular-Fit-Hemd mit einer Anzughose in Anthrazit und einem schmalen Ledergürtel. Am Wochenende übernimmt stattdessen der Cardigan diese Funktion. Trage ihn über einem karierten Freizeithemd und kombiniere dazu eine Jeans für einen lässigen Auftritt am Herbstwochenende. Eine Steppweste sorgt bei Wind für zusätzliche Wärme. Weil Schnitt und Farbpalette der Fynch-Hatton Kollektion durchgehend zurückhaltend bleiben, wirkt der Wechsel zwischen Büro und Wochenende nie sprunghaft. So bleibt der Übergang vom Meeting zum Feierabend unkompliziert.
Ob Hemd, Strickpullover oder Cardigan: Die Passform entscheidet über den Gesamteindruck, weil sie Schulterlinie und Ärmellänge sichtbar prägt. Der Materialmix bleibt dabei überschaubar. Baumwolle, Leinen und Schurwolle wechseln sich mit den Jahreszeiten ab, während Farbe und Musterung bei Polos und Hemden die Akzente setzen. Zwei bis drei Strickteile reichen meist aus, um die Basics um wechselnde Anlässe zwischen Büro und Freizeit zu ergänzen.