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Schmalere Kragen und engere Ärmel prägen die aktuelle Saison bei klassischen Herrenhemden. Langarmhemden für Herren zeigen sich dadurch vielseitiger: von schmal geschnittenem Popeline bis zu weicherem Flanell reicht die Bandbreite der Materialien. Ein Businesshemd wirkt formell, ein Freizeithemd eher leger. Reine Baumwolle liegt angenehm auf der Haut und nimmt Feuchtigkeit zuverlässig auf, sodass sich das Hemd auch über mehrere Stunden gut anfühlt. Flanell dagegen wärmt zusätzlich und eignet sich deshalb für kühlere Übergangstage. Ein Oxford-Gewebe wirkt durch seine gröbere Webart strukturierter als glattes Popeline und eignet sich dadurch besonders für Hemden im Freizeitbereich.
Slim Fit betont die Schulterpartie und lässt die Silhouette insgesamt schlanker wirken. Anders als bei diesem engen Schnitt bietet Regular Fit deutlich mehr Bewegungsfreiheit im Rücken- und Armbereich. Bei der Kragenform bleibt der Kent-Kragen der Klassiker. Ein Button-Down-Kragen wirkt dagegen durch die fixierten Knöpfe an den Spitzen lässiger und passt gut in den Alltag. Der Haifischkragen mit weit geöffneten Kragenspitzen lässt bei einem Krawattenknoten mehr Platz zwischen den Spitzen und wirkt dadurch formeller als ein Kent-Kragen. Bei Langarmhemden für Herren entscheidet oft die Kragenform darüber, ob ein Look eher leger oder eher klassisch wirkt.
Auch die Verarbeitung der Knopfleiste unterscheidet sich je nach Modell. Enger vernähte Knopflöcher reißen seltener aus, selbst wenn das langärmelige Hemd häufig gebügelt wird. Eine verstärkte Manschette an den Ärmelenden hält zudem auch bei aufgekrempelten Ärmeln ihre Form, statt sich nach mehrmaligem Hochkrempeln auszubeulen. Bei Übergangstagen zwischen Sommer und Herbst eignet sich außerdem ein Langarmhemd mit etwas dickerem Popeline, das sich sowohl offen über einem T-Shirt als auch geschlossen tragen lässt.
Zu einem dunkelblauen Anzug passt ein weißes Hemd mit Kent-Kragen perfekt, kombiniert mit einer schmalen Krawatte in Bordeaux. Im Büroalltag funktioniert auch ein hellblaues Modell aus Popeline, das sich zu grauen oder anthrazitfarbenen Anzughosen kombinieren lässt. Zu einem cremefarbenen Sakko passt ein fein gestreiftes Hemd in Hellblau-Weiß, kombiniert mit einer schlichten dunklen Krawatte. Am Wochenende darf es lockerer zugehen. Ein Freizeithemd aus weichem Flanell matcht gut zu einer dunklen Jeans und einfarbigen Sneakern. Über den Tag hinweg wechselt so nur die Kombination, nicht das Hemd selbst, und genau darin liegt die Stärke von Langarmhemden im Alltag.
Für kühlere Bürotage funktioniert zusätzlich ein dünner Feinstrickpullover über einem hellen Hemd, kombiniert mit einer dunkelgrauen Anzughose. Am Wochenende lässt sich ein Freizeithemd auch mit kurzen Ärmeln hochgekrempelt und offen über einem einfarbigen T-Shirt tragen. Eine helle Jeans ergänzt diesen Look, ohne ihn zu förmlich wirken zu lassen. So decken Langarmhemden über das Jahr hinweg mehrere Temperaturbereiche gleichzeitig ab.